Problem

Sie sind nicht allein, viele Frauen leiden unter den Problemen!

Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo
Univ.-Prof. Dr.

Peter Frigo

Frauenklinik der
Medizinischen Universität
Wien (AKH Wien)

„Mit dem Beckenbodentrainer kann die Frau ihren Beckenboden auf natürliche Weise fit halten und nicht nur einer Blasensenkung vorbeugen sondern auch in vielen Fällen eine Verbesserung der sexuellen Erregbarkeit erreichen. Dieses Tabu muss ein für alle Mal vom Tisch, ein Training der Beckenbodenmuskulatur kann daher durchaus auch zu einer Verbesserung des Sexuallebens führen.“

Die Beckenbodenschwäche kann jeden treffen. Zahlreiche Risikofaktoren, wie zum Beispiel Übergewicht, tragen dazu bei, dass die Beckenbodenmuskulatur zunehmend schwächer wird und sich infolge dessen vielfältige Probleme einstellen. Darüber hinaus gibt es im Leben einer Frau drei entscheidende Ereignisse, die eine Schwächung des Beckenbodens unterstützen. Dazu zählen die Schwangerschaft, die Geburt und das Altern.

Diese Schwächung der Muskulatur sollte keinesfalls vernachlässigt werden, denn sie trägt zu einer Verlagerung der inneren Organe im Beckenbereich bei, welche wiederum eine Harninkontinenz begünstigt. Außerdem beeinträchtigt ein geschwächter Beckenboden das Sexualleben. Durch die geschwächte Beckenbodenmuskulaturwird der Orgasmus nicht mehr so intensiv gespürt wie früher.

Viele Frauen klagen sogar darüber, bei der schönsten Sache der Welt gar keine Freude mehr zu verspüren. Die Beckenbodenschwäche braucht niemandem unangenehm sein, denn niemand ist alleine. Ungefähr 50% aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben an Problemen mit dem Beckenboden. Doch die Muskulatur lässt sich durch ein gezieltes Beckenbodentraining effektiv stärken, wodurch die Probleme beseitigt oder zumindest deutlich reduziert werden können.

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